Galerie Herold - Biografie WILLI NASS 1899-1966 -

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WILLI NASS 1899-1966

Willi Nass

Galerie Herold - Willi Nass - Selbstporträt

Selbstporträt, um 1935,
Aquarell, 30 x 25 cm

 
1899 Am 17. Januar in Hamburg geboren.
1913 Kaufmannslehre
1917/18 Kriegsdienst als Frontsoldat in Galizien und Frankreich, kaufm. Angestellter bei der Krankenkassenvereinigung
1920 Einjähriger Abendkurs an der Altonaer Kunstgewerbeschule bei Wilhelm Battermann und Hans Kolitz, Malerei bei Ernst Eitner
1920 Heirat mit Mile Schurek, der Schwester des Dichters Paul Schurek, drei Kinder
1930 Umzug in ein Häuschen in Volksdorf, wiederholte Sylt-Reisen
1932 Kontakt zu Max Sauerlandt, der seine künstlerische Arbeit förderte und 1932 eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe veranstaltete, Freundschaft mit Emil Maetzel
Nach Rückweisung seiner Arbeiten durch die Reichskulturkammer zog er sich zurück und arbeitete in der inneren Emigration weiter
1934 Arbeitslos; er nahm den verhassten Brotberuf wieder auf und stelte kaum mehr aus
1937 Achtzehn Arbeiten von Nass in der Aktion "Entartete Kunst" im Museum für Kunst und Gewerbe beschlagnahmt
1938 Aktzeichnen bei Arnold Fiedler, nach dessen Emigration bei Eduard Hopf
1939 bis Kriegsende Erneut Militärdienst in Schreibstuben in Deutschland, Dänemark, Frankreich
1945 Rückkehr mit Lungenschäden aus sowjetischer Gefangenschaft
1964 Angestellter der Betriebskrankenkassen, Fortsetzung der künstlerischen Arbeiten bis zu seinem frühen Tod.
1966 Am 19. Februar gestorben.

 

Galerie Herold - Willi Nass - Akt

Akt, 1932,
 Holzschnitt, 17 x 12 cm

Galerie Herold - Willi Nass - Rote Umklammerung

Rote Umklammerung, 1936,
Öl/Karton, 30 x 40 cm

 
     

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